Schritt für Schritt durch die Erkrankung

Das dürfen Sie von den Ärzt:innen, die sich im DON engagieren,
auf Ihrem Weg durch die Krebserkrankung erwarten.

Das Erstgespräch – alle Fragen auf den Tisch

Etwas stimmt nicht mit Ihnen. Ihr Hausarzt will sichergehen und hat Sie mit einem bestimmten Verdacht an eine Facharztpraxis für Onkologie überwiesen. In regionalen MVZ inden Sie Onkolog:innen, die sich Zeit nehmen, um die anstehenden Themen mit Ihnen zu sortieren, nicht nur die medizinischen. Die dort niedergelassene Fachärzt:innen begleiten Betroffene und ihre Angehörigen durch die Erkrankung – auf dem gesamten Weg.

Die Diagnose – so schnell wie möglich auf den Punkt

Für Betroffene ist die Phase bis zur klaren Diagnose eine Zeit großer Unsicherheit. Viele erleben es wie ein Warten auf ein Urteil über Leben oder Tod. Umso sorgfältiger muss die Diagnose erstellt und überprüft werden. Die im DON aktiven Onkolog:innen holen nicht nur alle relevanten medizinischen Disziplinen an einen Tisch, sondern sorgen auch dafür, dass Sie so schnell wie möglich Gewissheit bekommen.

Die Therapie – für den gesamten Weg eine Vertrauensperson

Krebstherapien sind höchst individuell und können eine Vielzahl von Behandlungsmethoden umfassen. Niedergelassene Onkolog:innen erstellen für Betroffene einen persönlichen Behandlungsplan und helfen bei der Navigation durch die unterschiedlichen Behandlungsstationen. Eins bleibt für Sie bei einer Therapie in einem regionalen MVZ immer gleich: Hauptansprechpartner bei Fragen oder Zweifeln ist immer Ihr Onkologe oder Ihre Onkologin im MVZ vor Ort.

Die Nachsorge – wohnortnah im vertrauten Umfeld

Sie haben die wesentlichen Teile der Therapie hinter sich und doch bleiben Fragen: Wie sieht mein neues Normal aus? Kommt der Krebs zurück? Die Onkolog:innen der RKO sind für Sie da, bei körperlich medizinischen Herausforderungen genauso, wie bei allen anderen Themen rund um Ihre Erkrankung – über wenige Monate oder viele Jahre.

junger Nachfolger

Man ist näher dran, man kennt den Patienten, man kennt seine Angehörigen. Man hat ein viel besseres Gefühl dafür, was für den Patienten das richtige ist – abseits vom Lehrbuch.

Dr. Galosnka und Dr. Hülsemann
MVZ Rhein-Kreis und MVZ Köln

Krebs, was jetzt?

Allein der Verdacht auf eine möglicherweise lebensbedrohliche Krankheit verunsichert fundamental – nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern das gesamte nähere Umfeld. Existenzielle Fragen tun sich auf. Umso wichtiger ist eine kompetente und zugewandte Betreuung , die die gesamte Person im Blick behält und sich diesen Fragen stellt. Das ist das Anliegen der ambulanten Onkologie. Betroffene durchlaufen unterschiedliche Phasen auf Ihrem Weg mit dem Krebs. Regionale MVZ bieten in jeder Phase eine exzellente medizinische Versorgung  mit einer zugewandten persönlichen Begleitung.

Diagnose

• Vollumfängliche & qualitativ
• hochwertige Diagnostik
• Die besten Kooperationspartner mit notwendiger fachfremder Expertise
• Tumorkonferenzen
• Zweitmeinung aus dem Netzwerk
• Therapieentscheidung auf Basis
• neuster medizinischer Kenntnisse
• Psychoonkologie

Therapieverlauf

• Geschützte und zugewandte
• Therapieumgebung
• Lotsenfunktion und Kooperationspartner
• Chefarztbetreuung
• Kompetentes Therapiepersonal
• Informationssystem
• Teilnahme an Studien
• Psychoonkologie
• Palliativ-Pflege

Nachsorge

• Medizinische & psychosoziale Nachsorge
• Leben mit Krebs
• Ernährung & Sport
• Berufsleben
• Kinderwunsch
• Sozialleistungen & Finanzen
• Herausforderungen des Alltags
• Psychoonkologie

Unser Qualitätsversprechen

Alle im RKO und im Deutschen Onkologie Netzwerk aktiven Ärzt:innen wollen kontinuierlich besser werden – jeden Tag. Damit dieses Qualitätsversprechen kein bloßes Lippenbekenntnis bleibt, haben sie sich auf ein einheitliches System von Qualitätsfaktoren verständigt. An diesen Maßstäben lassen sie sich selbst und die Arbeit der gesamten Praxis messen.

Vorteile der ambulanten Versorgung

Eine wohnortnahe Versorgung von Krebspatienten bietet erhebliche Vorteile und kann ein wesentlicher Faktor für den Therapieerfolg sein.

Bestmögliche Therapiedauer

Die wohnortnahe ambulante Behandlung und eine menschlich zugewandte Betreuung sind Grundpfeiler einer erfolgreichen Onkologie-Therapie. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass die Therapie in einem regionalen MVZ so kurz wie nur irgend möglich ausfallen kann.

Wohnortnahe Versorgung

Für viele Betroffene bedeutet die Diagnose Krebs einen radikalen Bruch mit ihrem Alltag. Eine ambulante onkologische Versorgung ermöglicht Betroffenen den Kontakt mit dem gewohnten Umfeld, gibt ihnen so Halt und vermittelt die nötige Zuversicht.

Gesicherte Nachsorge

Die wohnortnahe Krebstherapie kann nahtlos in eine Nachsorgebetreuung vor Ort übergehen. Onkolog:innen von regionalen MVZ kümmern sich gleichermaßen um körperlich medizinische Themen wie um psychosoziale Herausforderungen von Betroffenen rund um ihre Erkrankung.

Ganzheitlicher Ansatz

Ergänzend zu den besten schulmedizinischen Verfahren setzen die innerhalb des DON engagierten Ärzt:innen auch komplementär-medizinische Methoden ein, um die Regenerationskräfte von Betroffenen ganzheitlich zu stärken. Sie sehen hinter Messwerten und Analysen den Menschen, der sich hilfesuchend an sie wendet.

Netzwerk für Zweitmeinung

Krebstherapien sind oft komplex. Die Meinung eines zweiten Arztes oder einer zweiten Ärztin steigert das Vertrauen von Betroffenen in die Therapieentscheidung. Das Deutsche Onkologie Netzwerk verbindet  Onkologinnen und Onkologen, die für eine kompetente Zweitmeinung zur Verfügung stehen.

Persönliche Betreuung

Die Diagnose Krebs kann viele existentielle Fragen aufwerfen, Fragen, die weit über medizinische Verfahren und Behandlungsschritte hinausgehen. In regionalen MVZ tätige Ärztinnen und Ärzte stellen sich diesen Fragen und helfen so Betroffenen, sich in ihrem neuen Normal zurecht zu finden.

Häufige Fragen

Ist die ambulante, onkologische Versorgung weniger professionell oder weniger wert als die Krebsversorgung in einem Krankenhaus?

Ein entschiedenes Nein. Niedergelassene Fachärzt:innen sind das Rückgrat der deutschen Gesundheitsversorgung. Sie verfügen über dieselbe fachliche Ausbildung und arbeiten medizintechnisch auf höchstem Niveau. Für den intensiven fachlichen Austausch untereinander sorgt das Deutsche Onkologie Netzwerk (DON), in dem sich führende Onkolog:innen engagieren. Die überwiegende Mehrheit der Krebspatient:innen benötigt deshalb für eine erfolgreiche Krebstherapie keine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus, sondern kann erfolgreich ambulant versorgt werden – wohnortnah, im gewohnten persönlichen Umfeld.

Was sind die Vorteile der ambulanten Krebsversorgung?

Neben der medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau und der freiwilligen Verpflichtung auf die Einhaltung gemeinsamer Qualitätsstandards, auf die sich die Ärzt:innen, die in RKO tätig sind, verpflichtet haben, ist es die persönliche, zugewandte und wohnortnahe Betreuung, von der Krebspatient:innen am meisten profitieren. Ihre Onkologin bzw. Ihr Onkologe vor Ort ist für Sie da, bei allen Fragen rund um Ihre Erkrankung – heute, in wenigen Monaten und falls es nötig sein sollte, auch noch in einigen Jahren.

Kann ich damit rechnen, dass die Versorgung in einem MVZ der RKO im Süden Deutschlands genauso gut ist wie etwa im Nordosten?

Alle im Deutschen Onkologie Netzwerk (DON) aktiven Ärzt:innen haben sich freiwillig auf einheitliche Qualitätsstandards verständigt. An denen lassen sie sich messen. Durch den intensiven fachlichen Austausch im Netzwerk arbeiten sie laufend an Möglichkeiten, Therapie und Betreuung von Patient:innen immer weiter zu verbessern. Der wichtigste Unterschied zwischen den einzelnen MVZ, sind die Menschen, die dort arbeiten. Die sind immer individuell.

Was bedeutet „ganzheitlicher Ansatz“ im Zusammenhang mit ambulanter Onkologie?

Eine Krebserkrankung betrifft nicht nur einige Körperzellen oder mögliche einzelne Organe. Eine Krebserkrankung hat in der Regel Auswirkungen auf die betroffene Person wie auch auf das gesamte nähere Umfeld. Oft stellen sich in diesem Zusammenhang existenzielle Fragen. Onkolog:innen, die in RKO arbeiten stellen sich gemeinsam mit den Betroffenen diesen Fragen. Sie bekämpfen nicht nur die Krebserkrankung, sondern betreuen die ganze Person. Ergänzend zu den besten schulmedizinischen Verfahren setzen die innerhalb des DON engagierten Ärzt:innen auch komplementärmedizinische Methoden ein, um die Regenerationskräfte von Betroffenen ganzheitlich zu stärken.

Welche Fachdisziplinen kommen bei einer Krebsdiagnose bzw. Krebstherapie zum Einsatz?

In der Regel arbeiten bei Krebsdiagnosen und -therapien mehrere Fachdisziplinen interdisziplinär Hand in Hand zusammen. So stellen wir sicher, dass grundsätzliche Entscheidungen wie die zwischen Operation oder Bestrahlung nicht einseitig von Fachleuten einer bestimmten Ausbildungsrichtung getroffen werden, sondern ausgewogen von Fachleuten aller relevanten Fachrichtungen. Dazu können unter anderem gehören: Chirurgie, Onkologie, Pathologie, Gastroenterologie, Radiologie, Strahlentherapie, Psychonkologie oder Stomatherapie.

Regionales MVZ finden

An bisher 10 Standorten versorgen die regionalen MVZ knapp 30.000 Patient:innen im Jahr. Manchmal muss es schnell gehen — die MVZ sind flexibel und können eine Therapie schnell planen, ohne die bürokratische Behäbigkeit einer Klinikstruktur.

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