Kribbeln und Taubheitsgefühl – Patienteninformationen
Alle Themen

Kribbeln und Taubheitsgefühl während der Behandlung

Was hinter Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schmerzen in Händen und Füßen steckt und wie Sie damit umgehen können.

Video abspielen
ca. 3 Min.
Das Wichtigste auf einen Blick

Worum geht es?

Eine Chemotherapie kann Nerven an Händen und Füßen beeinträchtigen. Erste Anzeichen können Kribbeln, Taubheitsgefühle, Brennen, ein vermindertes Empfinden oder Unsicherheit beim Gehen sein.

Was können Sie selbst tun?

  • Hände und Füße regelmäßig sanft massieren oder mit einer weichen Bürste beziehungsweise einem Igelball stimulieren.
  • Hände und Füße beispielsweise in angewärmten, trockenen Linsen oder Körnern bewegen.
  • Auf regelmäßige Bewegung achten – angepasst an Ihre Belastbarkeit.
  • Füße kontrollieren und gut pflegen.
  • Bequeme, gut sitzende Schuhe tragen.
  • Verletzungen sowie extreme Hitze und Kälte vermeiden.

Wann sollten Sie Ihr Behandlungsteam informieren?

Bitte melden Sie sich frühzeitig, wenn Sie Kribbeln, Taubheitsgefühle, Brennen, Schmerzen, Unsicherheit beim Gehen oder Schwierigkeiten beim Greifen kleiner Gegenstände bemerken.

Weitere Themen

Übelkeit
Nausea
Wie Übelkeit während der Behandlung entsteht, was hilft und wann Sie Ihr Behandlungsteam kontaktieren sollten.
Mundschleimhautentzündung
Mukositis
Informationen zu Entzündungen der Mundschleimhaut – Ursachen, Pflege und Anzeichen, die ernst genommen werden sollten.
Zurück zur Übersicht

Medizinischer Hinweis Die auf dieser Seite bereitgestellten Videos und Informationen dienen der allgemeinen, therapiebegleitenden Information. Sie ersetzen weder das persönliche Gespräch mit Ihrem Behandlungsteam noch eine individuelle medizinische Beratung, Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.

Welche Informationen und Empfehlungen für Sie persönlich gelten, hängt unter anderem von Ihrer Erkrankung, Ihrer Behandlung und Ihrer individuellen gesundheitlichen Situation ab. Verändern oder beenden Sie eine verordnete Behandlung oder Medikamenteneinnahme daher nicht eigenständig.

Wenn neue Beschwerden auftreten, bestehende Beschwerden stärker werden oder Sie unsicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihr Behandlungsteam. In einer akuten medizinischen Notfallsituation nehmen Sie unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch.